Der Freudenthal-Preis
Jedes Jahr wird der bereits mit 2.500 € dotierte Freudenthal-Preis für
neue niederdeutsche Literatur ausgeschrieben. Ziel des Literaturwettbewerbes
ist die Förderung plattdeutscher Talente. Die Freudenthal-Gesellschaft verleiht
den Preis für zuvor unveröffentlichte Werke seit 1956. Es ist die älteste kontinuierliche
Auszeichnung für plattdeutsche Literatur.
55. Ausschreibung des Freudenthal-Preises
(Freudenthal-Preis 2011)
Für das Jahr 2011 schreibt die Freudenthal-Gesellschaft e.V.
in Soltau erneut den Freudenthal-Preis für die beste plattdeutsche Arbeit
(Poesie und Prosa) aus. Der Preis beträgt 2.500 Euro. Zusätzlich
wird der Freudenthal-Anerkennung von 500 Euro vergeben. Das Gesamtpreisgeld
von 3.000 Euro stiftet die Kreissparkasse Bad Fallingbostel in Walsrode.
Einsendungen sind bis zum 31. Mai 2011 zu richten an
die:

Freudenthal-Gesellschaft e. V.
Altes Rathaus
Poststraße 12
D - 29614 Soltau.
Bei den Bewerbungen ist folgendes zu beachten:
- Eingereicht werden können nur unveröffentlichte plattdeutsche Gedichte,
Kurzgeschichten, Hörspiele oder Spielszenen, die in sich geschlossen sind
oder Anfang eines Romans (mit einem plattdeutschen Exposé von einer
Seite über die weitere Handlung). Dazu zählen auch Texte in den
niederländischen Mundarten der "sassischen streken"; ihnen
muss eine hochdeutsche Übersetzung beigefügt sein. Bei kleineren
Arbeiten sollen es mindestens drei, höchstens fünf Texte sein, bei großen
Arbeiten wie Novelle oder Hörspiel genügt ein Text. Die gesamte Einsendung
darf nicht mehr als 25 Seiten DIN A4 mit ca. 40 Zeilen je Seite umfassen und
ist in fünffacher Ausfertigung (fünf Jury-Mitglieder)
vorzulegen. Auf einem Extrablatt sind die Titel der Texte und die Gesamtseitenzahl
anzugeben. Die eingereichten Texte dürfen vor Entscheidung der Jury nicht
veröffentlicht werden.
- Die Einsendungen dürfen nicht den Namen des Verfassers, sondern müssen
ein Kennwort tragen. In einem beizulegenden verschlossenen Briefumschlag,
der außen mit demselben Kennwort zu versehen ist, sind Name, Anschrift
und Telefonnummer bzw. E-Mail-Adresse anzugeben. Der (äußere) Briefumschlag
ist mit "Freudenthal-Preis 2011" zu kennzeichnen.
- Der/Die Bewerber/in erklärt sich damit einverstanden, dass eine Ausfertigung
der Texte bei der Freudenthal-Gesellschaft verbleibt. Das Erstnutzungsrecht
für die preisgekrönte(n) Arbeit(en) erwirbt die Freudenthal-Gesellschaft
mit der Übergabe des Preises.
- Ein(e) Freudenthal-Preisträger/in kann sich erst im sechsten Jahr wieder
bewerben. Die Preisträger/innen werden gebeten, jeweils ein Exemplar ihrer
Veröffentlichungen für die Regionalbibliothek der Freudenthal-Gesellschaft
in Soltau kostenlos zur Verfügung zu stellen.
- Die Preisverleihung findet am 24. September 2011 in Bad Fallingbostel,
Ratssaal, statt.
- Der/Die Freudenthal-Preisträger/in wirkt im Folgejahr in der Jury des Freudenthal-Preises
mit.